Programmcode Umgestaltung

Jan Burse, erstellt 31. Mai 2009 Die Entwicklung des Verkaufssystems schreitet voran. Der Mechanismus für die Bestellung, die Abrechnung, das Herunterladen und Aktivierung von Produkten und Lizenzen ist fertig entwickelt. Was noch fehlt ist die Online Modifikation von Bestellung, sowie Stapelverarbeitungen zu Marketingauswertungen und Buchhaltungsfunktionen. Ausserdem werden wir noch einiges in die Aufbereitung des Produktes selber investieren müssen, sowie dessen Einbindung in das Verkaufssystems bewerkstelligen. Der aktuelle Stand entspricht 70% der Funktionalität die wir uns als Jahresziel gesetzt hatten. Die Hoffnung besteht noch bis Ende des Quartals 2 auch die probeweise Einbindung des Produktes bewerkstelligen zu können. Das würde dann 73% der Funktionalität entsprechen. Der Projektablauf sieht vor, dass die Hauptfunktionalität zuerst fertig gestellt wird. Und zwar nicht nur um der Aufbereitung des Produktes Raum zugeben, sondern auch um die Anforderungen besser zu verstehen. Betrachten wir im Folgenden die Aufteilung der vergangenen Arbeit auf die verschiedenen Module. Der Quelltext wird in einer Versionsverwaltung gehalten. Da uns das Versionsverwaltungssystem einenhistorischen Schnitt des Quelltextes speichert, konnten wir dies für eine Auswertung heranziehen. Die Auswertung zeigt nun die Anzahl der aktualisierten oder eingefügten Programmzeilen im Zeitraum von September 2008 bis Mai 2009, verteilt auf die verschiedenen Module. Die Auswertung macht jedoch keinen Unterschied zwischen Programmzeilen die manuell bearbeitet oder automatisch generiert wurden. Das Resultat hat bei allen Modulen auffällig die Form einer S-Kurve. Die Framework-Module sind in der ersten Grafik zu sehen. Sie haben zu Anfang an eine Änderung erfahren da wir die Generator Funktionen erweitern mussten. Als dann wurde eine Bibliothek für die Abrechnung und die Aktivierung im Framework verortet und auch dort realisiert. Dies ist jedoch normale Neuentwicklung und keine Umgestaltung. Solche Kosten sind erst angefallen, als wir Teile des CRM in das Framework verschoben haben. Zu den betroffenen Teilen gehört eine Vorlagenverwaltung. Der Gedanke hinter der Umgestaltung, diese Teile werden nicht nur vom CRM benötigt, sondern auch von den Online Bestellungen. In der zweiten Grafik sind die Anwendungs-Module zu sehen. Bei diesen Modulen dominiert das CRM und nicht das Verkaufssystem. Wir führen dies auf die vorgenommene Umgestaltung zurück. Werden Teile verschoben, so entstehen nicht nur Kosten am neuen Ort. Weitere Kosten entstehen auch dadurch, dass der alte Ort angepasst werden muss. Die uns bekannte Werkzeugunterstützung ist jedoch begrenzt. Innerhalb eines Moduls ist die Unterstützung zwar sehr gut. Zwischen den Modulen muss jedoch umständlich mit Änderungslisten gearbeitet werden, wenn diese in der Form von unabhängigen Strömen entwickelt werden. Unsere Grafiken zeigen daher für weitreichende Umgestaltungen den manuellen Aufwand.

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