Komponenten Recycling

Jan Burse, erstellt 05. Apr 2009 Wir sind nun dabei als kleinst Firma ein Verkaufssystem zu entwickeln. Ein Unterfangen das durch seine Grösse zum scheitern verurteilt sein kann. Wir möchten im Folgenden aufzeigen inwiefern XLOG Technologies GmbH aufgrund eigener Ressourcen auf diese Aufgabe vorbereitet ist. Eigene Ressourcen wurden schon bei der Gründung in der Form von Sacheinlagen eingebracht und sie entsprechen der Vision der Firma. Wir möchten nicht reiner Dienstleister sein, sondern über eigene Produkte verfügen. Ein neutraler Zeitpunkt um festzulegen welche Ressourcen in einem Projekt verwendet werden sollen ist nach der Erstellung des Grobkonzeptes. Dieser Schritt auch bekannt als „Make or Buy“ wurde aber teilweise schon während der Überprüfung des Businessplans diskutiert. Dabei war die überwiegende Meinung der Fachleute möglichst viele Standardlösungen einzukaufen. Um diese Sicht teilen zu können müssen jedoch zuerst die eigenen Ressourcen den Anforderungen gegenüber gestellt werden. Über das Grobkonzept des Verkaufssystems konnten wir Anforderungen in der Form von zu integrierenden Anwendungen und in der Form von zu bereitstellenden Services identifizieren. Offensichtlich wird das Verkaufssystem die Integration einer Beziehungsverwaltung (CRM) und eines Redaktionssystems (CMS) fordern. Unsere Analyse hat weiter ergeben, dass wir ein Buchhaltungssystem (ACC) und eine Lizenzverwaltung (LIC) benötigen. Eine Integration mit Lager und/oder Produktion ist beim Verkauf von Fertigsoftware hingegen nicht nötig. Sowohl eine eigene Beziehungsverwaltung als auch ein eigenes Redaktionssystem sind Teil des XLOG Portfolios. Es handelt sich dabei um eigene Webanwendungen die schon früh in die Firma eingebracht wurden und fortwährend weiterentwickelt werden. In Bezug auf das Buchhaltungssystem und die Lizenzverwaltung gibt es einen Vorgänger aus der Zeit bei Surfkitchen Inc., allerdings sind hier einige Wiederbelebungsmassnahmen nötig. Unter dem Strich kann man jedoch sagen, dass für die zu integrierenden Anwendungen kein Kauf nötig ist. Unser Hauptanliegen ist die Erprobung von einfachen Produktprofilen. Deren Definition und Anwendung verorten wir in Jekejeke. Ebenfalls sind in Jekejeke eine Grammatik und ein Lexikon zu finden. Was jetzt noch fehlt sind die zu bereitstellenden Services. Dazu gehören unter anderem das Outputverwaltung, die Stapelverarbeitung, der Datenbankzugriff und die Autorisierung die alle von Matula geliefert werden. Die Wurzeln von Jekejeke und Matula gehen vor das HTA Projekt zurück. Alles in allem ist auch hier kein Buy nötig. Wir betreiben somit massives Recycling heimischer Ressourcen.

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